Frenzels 7 Schritte zur Nachhaltigkeit
Ein konsequenter Ansatz

Dr. Hartmut H. Frenzel

Dr. Hartmut H. Frenzel ist seit über 20 Jahren beratend in Unternehmen tätig. Er ist zudem der Experte zur Einfüh­rung vom Managementsystemen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in mittelständischen Unternehmen. Dr. Hartmut H. Frenzel ist sowohl Auditor für Qualitäts­managementsysteme nach ISO 9001, Auditor für Umwelt­managementsysteme nach ISO 14001 und Auditor für Arbeitsschutzmanagementsysteme nach ISO 45001.

Frenzels 7 Schritte zur Nachhaltigkeit

Ein konsequenter Ansatz

Ich stelle Ihnen einen Prozess vor, den ich in der Praxis vielfach im Rahmen von Projekten entwickelt, erprobt und optimiert habe.

Projekte, bei denen ich Unternehmen geholfen habe, schnell, effektiv und effizient die Nachhaltigkeit, das heißt die unternehmerische Strategie, das Prozessmanagement, den schonenden Umgang mit Ressourcen oder die gesellschaftlichen Auswirkungen konsequent zu wirklichen Wettbewerbsvorteilen zu verändern.

Um unternehmerische Nachhaltigkeit erfolgreich und damit unternehmerisch wirksam zu meistern, muss man sich seitens der Geschäftsführung und deren Führungskräften eines von Anbeginn an sehr klar machen: Nachhaltigkeit ist Arbeit! Wer meint, erkannt zu haben, dass ihm eine ressourcenschonende Produktion, der wertschätzende Umgang und optimierte Prozesse einen Wettbewerbsvorteil verschafft, und dann denkt, dass dies mit zwei bis drei Workshops, dem Installieren von einem Nachhaltigkeitsteam, ein wenig Dokumentation und der Nachhaltigkeitsberichterstattung getan sei, der irrt sich.

So einfach ist solch ein Wettbewerbsvorteil nicht zu haben!

Wie sagt der Volksmund: Wenn es einfach wäre, könnte es jeder. Dem ist aber nicht so. Die wenigen Unternehmen, die eine Nachhaltigkeitskultur dauerhaft etabliert haben, sind noch sehr dünn gesät. Und die, die so etwas bereits umgesetzt haben, werden Ihnen gerne berichten, wie steinig der Weg dorthin gewesen ist. Sie werden Ihnen auch erzählen, welche Maßnahmen immer wieder notwendig sind, um den erreichten Stand zu erhalten.

Frenzels 7 Schritte zur Nachhaltigkeit

Nachfolgend meine sieben relevanten Schritte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit im Überblick:

1. Schritt: Wunsch oder Wille oder Zwang?

In jedem Erstgespräch mit neuen Klienten betone ich das oben Gesagte.

Denn wenn man sich auf eine solche Nachhaltigkeitsreise begibt, um wirklich etwas zu bewegen, sollte ein echter Wille dahinterstecken.

Der Wille wird in diesem Schritt abgeklopft: Was konkret verspreche ich mir von dem nachhaltigen Umbau meines Unternehmens?

Konkret meint dies den faktischen unternehmerischen Nutzen, der sich entweder direkt oder indirekt in der GuV niederschlägt (irgendetwas geht schneller, einfacher, besser …) oder einen strategischen Wettbewerbsvorteil liefert (Kundenzufriedenheit wird zu Kundenbegeisterung, Attraktivität, Innovationskraft, Rechtssicherheit, Kreditwürdigkeit etc.), der sich selbstverständlich früher oder später auch auf die GuV auswirken muss!

Dem wird der Aufwand gegenübergestellt, der zu betreiben wäre, um diesen Nutzen herbeizuführen.

2. Schritt: Arbeitsarchitektur

In diesem Schritt legen Sie eine sinnvolle und das heißt vor allem effiziente Arbeitsarchitektur fest: Wer übernimmt in dem Prozess was?

Eine Warnung direkt an dieser Stelle: Es ist nicht sinnvoll irgendjemanden aus dem Unternehmen auszuwählen, der keine herausragende Person im Unternehmen ist. Auch das Abwälzen auf Umwelt- und Qualitätsbeauftragte ist in der Regel nicht wirksam und dazu noch sehr teuer.

3. Schritt: Handlungsfelder

Ein Nachhaltigkeitskernteam widmet sich im Rahmen eines Workshops der Identifikation der entscheidenden Handlungsfelder, die für die diskutierten Effekte (Schritt 1) und den dort skizzierten unternehmerischen Nutzen die maximale Hebelkraft besitzen.

In der Regel werden hierbei drei bis sieben Handlungsfelder identifiziert.

4. Schritt: Zielfindung

Kleine, schlagkräftige Arbeitsgruppen klären mit Prozessverantwortlichen in 2,5-stündigen Arbeitssitzungen für jedes identifizierte Handlungsfeld, was konkret erreicht werden soll.

Die Zielfindung klärt die Frage nach dem gewünschten Endzustand.

5. Schritt: Vorgehensplanung

In auch wieder 2,5-stündigen Arbeitssitzungen erfolgt ein Brainstorming mit einem jeweiligem „Anriss“ möglicher Vorgehensweisen.

Das Ergebnis ist ein Routenplan, der den Weg vom Ist-Zustand zum Ziel beschreibt.

Auch erfolgt hier ein kurzer Rücksprung zu Schritt 4, da die Definition eines Zieles nun erheblich leichter fällt.

6. Schritt: Aktivitätenplan

In einer intensiven Sitzung wählen die jeweiligen Prozessführer aus den möglichen Zielfindungen und Vorgehensplanungen zwei konkrete Handlungsfelder aus und erarbeiten einen exakten Aktivitätenplan je Handlungsfeld.

In dem Papier ist dann auch festgelegt, was an Ressourcen gebraucht wird und was getan werden muss.

Die Aktivitätenpläne werden mit dem Nachhaltigkeitskernteam diskutiert und abgestimmt.

7. Schritt: Begleitung der Umsetzung

Im Nachhaltigkeitskernteam werden Vereinbarungen zur Umsetzung der Aktivitätenpläne getroffen.

Dabei werden die einzelnen Manager Rollen in den Bereichen der Kontrolle und des Fortschrittsmanagements übernehmen (Patenschaften).

In den Sitzungen des Nachhaltigkeitskernteams erfolgt sowohl die Reflexion von Status und Fortschritt als auch der Beschluss weiterer Maßnahmen.

Ein wunderbarer Nebeneffekt:

Parallel mit der Umsetzung entsteht nach und nach Ihr Nachhaltigkeitsbericht nach DNK-Standard (DNK = Deutscher Nachhaltigkeitskodex).

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