Chemische Gemische mit alten, nicht mehr gültigen Kennzeichnungen im Unternehmen

Hartmut H. Frenzel, 29.06.2017

Kennzeichnung von Gefahrstoffen nach altem und nach neuem Recht 
Gefahrstoffe (Quelle: BAuA-Schulungsvortrag "Gefährdungsbeurteilung mit dem Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe EMKG")

Seit Anfang des Monats bekomme ich immer wieder von gewerblichen Endanwendern eine Frage gestellt: "Was mache ich jetzt mit meinen Gefahrstoffen, die noch die alten Gefahrstoffsymbole haben?

Grund dafür sind Nachrichten in den unterschiedlichsten Medien, dass seit dem 1. Juni 2017 alle Gemische, die in Verkehr gebracht werden, gemäß der Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (CLP) gekennzeichnet sein müssen. Ausnahmen gibt es jetzt nicht mehr.

Die Antwort auf die obige Frage liefert das GMBl 2017 S. 218 - 228 v. 06.04.2017. Dort wurde die TRGS 201 (TRGS = Technische Regel für Gefahrstoffe), Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, veröffentlicht.

Unter 4.3 Kennzeichnung (3) heißt es: "Das Umetikettieren von der alten Kennzeichnung nach EG-Richtlinien auf die neue Kennzeichnung nach CLP-Verordnung ist nicht notwendig, wenn sich keine zusätzlichen relevanten Sicherheitsinformationen ergeben haben. Dies gilt insbesondere für Originalgebinde, Rückstellmuster, Laborpräparate oder selten benötigte Chemikalien im Lager. Eine neue Kennzeichnung ist notwendig, wenn das Etikett nicht mehr lesbar ist oder sich die Einstufung aufgrund neuer Erkenntnisse geändert hat."

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